Universität Mozarteum, Solitär
Mirabellplatz 1, 5020 Salzburg
PROGRAMM
Sinfonie op. 21 für Kammerensemble (1927/28)
Wundgeträumt, für Flöte, Oboe, Klarinette, Violine, Viola und Violoncello (2004/05)
Of rains and shards, für Ensemble (Auftragswerk des œnm, ermöglicht durch die Ernst von Siemens Musikstiftung) UA (2025)
Guai ai gelidi mostri, für zwei Altstimmen, Viola, Violoncello, Kontrabass, Flöte, Klarinette, Tuba und Live-Elektronik nach Bildern von Emilio Vedova (1983)
MITWIRKENDE
œnm . œsterreichisches ensemble fuer neue musikSOLISTEN
DIRIGENT:IN
Generationsübergreifende Grenzgänger:innen
Dieses Programm ist in Gesprächen mit der aus dem Iran stammenden und in Deutschland lebenden Komponistin Farzia Fallah entstanden. Sie ist eine Schülerin der Komponistin Younghi Pagh-Paan, die sich wiederum zu einer Traditionslinie bekennt, in die auch Anton Webern und Luigi Nono gehören. So sind in diesem Konzert vier Generationen Neuer Musik präsent, deren Werke durch ein unsichtbares, aber starkes Band verbunden sind: Vom „Zauber des Beginns“ bei Anton Webern bis zu den legendären „Ungeheuern“. Luigi Nono verwendete in „Wehe den Ungeheuern“ Texte von Lukrez bis Nietzsche, die der venezianische Philosoph Massimo Cacciari gesammelt hat. „Mich persönlich interessiert nicht nur das Graue, nicht nur die angefertigten Brüche, sondern das SCHÖNE NEUE DAS EXPLODIERT“, schrieb Luigi Nono an den befreundeten Maler Emilio Vedova im März 1983. Ein Werk der Extreme, in dem Schönheit nur so explodiert, interpretiert von den zwei herausragenden Altistinnen Susanne Otto und Noa Frenkel. Dazu freuen wir uns auf das Salzburg-Debut der international erfolgreichen Dirigentin und Neue-Musik-Expertin Susanne Blumenthal!
Künstlergespräch um 18:30 im Solitär.
Dauer: ca. 1 Stunde und 30 Minuten, mit Pause
Ticketkauf ab jetzt möglich via kupfticket.com
Ö1 Club Mitglieder Ermäßigung an der Abendkassa (erm. 2€/2 Tickets pro Konzert), Reservierung möglich: info@oenm.at

