œnm . œsterreichisches ensemble fuer neue musik
Konzert

Portrait Helmut Lachenmann

Sonntag, 6. November 2022, 18:00

Universität Mozarteum, Solitär
Mirabellplatz 1, 5020 Salzburg

PROGRAMM

Luigi Nono (1924 - 1990)
"Polifonica-Monodia-Ritmica" für Bläser, Schlagzeug und Klavier (1950)

Helmut Lachenmann (*1935)
5 Variationen über ein Thema von Franz Schubert, (Deutscher Tanz in cis-moll D 643/1) (1956)

Mark Andre
Drei Stücke für Ensemble (2018)

Helmut Lachenmann (*1935)
"Mouvement (- vor der Erstarrung)" für Ensemble (1983/84)

Helmut Lachenmann
"Marche fatale", Fassung für Ensemble (2016/17, 2020)

MITWIRKENDE

œnm . œsterreichisches ensemble fuer neue musik
Studierende der Universität Mozarteum .

SOLISTEN

Nora Skuta . Klavier

DIRIGENT

Gregor Mayrhofer.

Helmut Lachenmanns Musik formuliert die Utopie von schrankenloser Offenheit im Hören, der vorurteilsfreies Denken und Handeln, kurz: Humanität folgen möge. Mit seinem Lauschen auf das Marginalisierte, auf Geräusche am Rand des herkömmlichen Tons, hat er Klischees ausgehebelt, Geschmäcker umgekrempelt und Ohren neu geöffnet wie wenige andere Komponisten – und hat sich bei allem „heiligen Ernst“ dennoch seinen Humor bewahrt – deutlich vernehmbar in der „Marche Fatale“, dem jüngsten der drei in diesem Programm zusammengerückten Werke aus seiner Feder, die jeweils verschiedenen Phasen seines Schaffens entstammen. Luigi Nono war Lachenmanns Lehrer, eine für ihn prägende Gestalt, dem er zweitweise in schwieriger Freundschaft verbunden war. Mark Andre hingegen ist sein bis heute bedeutendster Schüler, der seinen eigenen Weg gesucht und gefunden hat.

    Anmeldung:

    Für diese Veranstaltung bitten wir um verbindliche Voranmeldung über nachstehendes Formular.
    Sollten Sie verhindert sein, senden Sie uns bitte eine kurze Nachricht an info@oenm.at, damit andere Interessenten die Möglichkeit erhalten, die Veranstaltung zu besuchen.